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  • Seeforelle auf Mozzi Blinker
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Angeltechnik

Angeln ist eine durchaus komplexe Tätigkeit, die zunächst einmal wesentlich vom Wissen über die Lebensgewohnheiten der Fische und der Funktionsweise von Gewässern abhängig ist. Eine gute Beobachtungsgabe und vor allem Neugier hinsichtlich der Flossenträger sind immer die wichtigste Voraussetzung, die ein guter Angler mitbringen sollte. Denn wer seine Zeit “blind” am Gewässer verbringt, anstatt sich intensiv mit der Zielgruppe, den Fischen, zu beschäftigen, wird beim Fangerfolg immer nur vom Zufall abhängig sein. Einige Rubriken auf dieser Seite, wie “Portrait der Flossenträger” und “FischWissen”, zielen gerade darauf ab die Basis für dieses Hintergrundwissen zu legen und vor allem die Neugier von jungen Menschen zu fördern.

Andererseits nützt die beste Beobachtungsgabe und selbst fundiertes Wissen über Fische wenig, wenn es dem Jungangler an einer zumindest minimalen Grundausbildung in Sachen Angeltechnik fehlt. Im besten Fall wird ein interessiertes Kind von den selbst fischenden Eltern oder Verwandten in die Welt der Angelfischerei eingeführt. Oft kommt es aber auch vor, dass eben diese Möglichkeit, die Angelfischerei in der Familie zu erlernen, nicht besteht.

Daher wollen wir in dieser Rubrik interessierten Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Angelfischerei und hier speziell in die Angeltechnik erleichtern.

Zudem bieten wir im Rahmen unserer zeitlichen Möglichkeiten interessierten Kindern und Jugendlichen an, zusammen mit uns in die Faszination Angelfischerei einzutauchen.

Text: FishFirst

Renkenfang mit der HeberuteGroßer Flussbarsch aus dem Montiggler See

Aller Anfang...ist gar nicht so schwer

Zugegeben! Den Neuling in Sachen Angelfischerei könnte tatsächlich rasch der Mut verlassen beim Einstieg in das noch unbekannte Hobby. Spätestens wenn man sich ein wenig mit dem Thema Fischerei auseinandersetzt, sich vielleicht im Internet zu informieren beginnt, einen ersten, schüchternen Blick in die Schaufensterläden des Fachgeschäfts wagt oder eingesessene Angler nach Rat fragt, besteht die Gefahr den sprichwörtlichen Wald vorlauter Bäumen nicht zu erkennen. Die Angelfischerei ist unglaublich vielfältig und umfangreich, sodass man ohne Hilfe leicht verzagen könnte. Dabei ist es aber nicht anders wie bei anderen, komplexen Tätigkeiten des Menschen. Auch hier ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Dieser Einsteiger Bericht soll dem Angelneuling und Begleitpersonen helfen sich zunächst auf einige wenige, wichtige Punkte zu konzentrieren – Schritt für Schritt, durch einen einfachen 10 Punkte Plan.

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Marmorierte Forelle

Das Fischen mit der Hegene

Angesichts der steigenden Anzahl der begeisterten Angler/Innen in unserem Lande, bei einer jedoch gleichbleibenden Anzahl an Gewässern und dem Grundgedanken, bei der Ausübung der Fischereitechniken, zum Erhalt eines möglichst natürlichen Fischbestandes beizutragen, dient dieser Bericht dazu, eine überaus fängige und zugleich Jungfisch schonende Methode vorzustellen. Das Angeln mit der Hegene hat in den Seen der Alpenregion bereits eine lange Tradition und hat, bedingt durch die Renkenfischerei im Haidersee und Reschenstausee, auch in unserem Land mittlerweile Einzug gehalten und im letzten Jahrzehnt einen regelrechten Aufschwung erfahren. Mit der Hegenefischerei lassen sich jedoch nicht nur die Renken fangen. Sie stellt auch eine vorzügliche Methode zum Fang von Flussbarschen, See- und Bachsaiblingen, Seeforellen, Bachforellen und Regenbogenforellen dar, welche in sehr vielen Stauseen vorkommen. Das Hauptaugenmerk beim Fischen mit der Hegene richtet sich auf eine möglichst naturgetreue Präsentation einer künstlichen Nachbildung von Insektenlarven, welche in gewissen Zeiten die Hauptnahrung der Salmoniden bildet und bevorzugt gefressen wird. Im Vergleich zur herkömmlichen Angeltechnik mit Naturködern, wie Regenwurm, Wachsmottenlarve und den Silikonködern aus der Forellenteichangelei, stellt die Fischerei mit der Hegene einige wesentlichen Vorteile dar. Sie ist mindestens genauso fängig wie diese Naturköder, bietet aber zugleich den Vorteil, dass die Fische die künstliche Nymphe nicht schlucken und immer im Maulbereich gehakt werden, was ein problemloses Abhaken und Zurücksetzen von Jungfischen ermöglicht und diese nach dem Fang eine viel höhere Überlebenschance haben. Zudem entfallen für den Angler die Kosten und das zeitaufwändige Beschaffen von Naturködern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass damit spontane und kurzweilige Aufenthalte am Angelgewässer viel leichter möglich werden können.

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Renkenfang mit der Heberute

Der Spinner - Kunstköder mit Fanggarantie

Zur Überbrückung der „fischlosen“ Zeit im Winter stehen unter anderem das Ordnen von Geräten und Ködern sowie das Auffüllen unserer Kunstköderboxen, durch den Erwerb von neuen Spinnköder. Der Blick in unsere Spinnköderbox lässt in uns beim Anblick unserer Spinner Erinnerungen an das zu Ende gehende Angeljahr wach werden. Warum hat ausgerechnet dieser eine unscheinbare Spinner so viele Erfolge am Wasser gebracht, während der andere keinen einzigen Anfasser und nicht einen einzigen Fisch an den Haken gebracht hat, obwohl er verlockend in den schillerndsten Farben strahlt? Ist alles nur purer Zufall, dass ein Modell fängig ist und ein anderes kaum Erfolge bringt? Es ist bei Weitem nicht immer so, dass beim Angeln die Erfolge dem Zufall zuzuschreiben sind! Grund genug, um sich einmal näher mit der Thematik zur „Auswahl des richtigen Spinners“ zu befassen.

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Marmorata Hybride aus der Etsch

Wichtige Kleinteile beim Angeln

Der Winter ist endlich auf dem Rückzug – schon bald kann die neue Angelsaison richtig starten! Damit das Angelgerät für die Fischerei auf unsere Zielfische optimal vorbereitet ist, haben wir über die Wintermonate voller Vorfreude allerlei Vorbereitungen in Hinblick auf das neue Angeljahr getroffen. Bestärkt durch gute Tipps und Fachinformationen über Angelliteratur, Internetforen, oder Stammtischgesprächen, haben wir während der „angelfreien Zeit“ unsere Angelausrüstung dementsprechend erweitert, angepasst und zusammengestellt!

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Wobbler: Kunstköder in Perfektion

Bei Fischgängen an diversen Gewässern lässt es sich erfreulicherweise immer häufiger feststellen, dass auch in Südtirol beim Angeln auf Raubfische vermehrt zur Spinnrute und künstlichen Spinnködern gegriffen wird. Warum auch sollten wir noch zum (lebenden) Köderfisch greifen, wenn es mittlerweile nahezu lebensechte Kunstköder gibt, mit denen sich fast die ganze Palette der Raubfische überlisten lässt? Zudem finde ich das aktive Angeln auf Raubfische viel kurzweiliger und spannender, als nur am Wasser zu hocken und darauf zu warten bis irgendwann die Pose untergeht. Was liegt näher als den Raubfisch aktiv zu suchen, am Ufer entlang zu pirschen und durch geschicktes Anwerfen und Präsentieren eines Kunstköders zu überlisten versuchen, anstatt ihm einen Köderfisch vor die Nase zu setzen und stundenlang auf einen Anbiss zu warten. Ganz abgesehen davon, dass das Verwenden von lebenden Köderfischen, obwohl bei uns per Gesetz teilweise noch zulässig, ethisch längst nicht mehr vertretbar ist.

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