• Flachwasserzone im Süden des Kalterer Sees
  • Die Bachschmerle - heute sehr selten in Südtirol
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  • Dottersack Brut der Marmorierten Forelle
  • Dreistacheliger Stichling - Geschützte Kleinfischart in Südtirol

FischSchutz

Wie in der Rubrik “Gefährdung” dargestellt, werden die Fischbestände auch hierzulande von einer Reihe zumeist menschlicher Eingriffe bedroht. Die Maßnahmen, die vielfach bereits umgesetzt werden, um den Bestandsrückgängen entgegenzuwirken, sind Inhalt dieser Rubrik.

Verbesserung der Gewässerstruktur: So genannte Revitalisierung von Gewässern wird in Südtirol in erster Linie von der Agentur für Bevölkerungsschutz (“Wildbach”) geplant und umgesetzt. Die lobenswerten Arbeiten betreffen die Aufweitung von vom Menschen zu stark eingeengten Flussläufen ebenso wie die fischgerechte Umgestaltung von Wanderhindernissen in den Hauptgewässern und deren Zuflüssen. Schließlich werden dort, wo das Platzangebot aufgrund der intensiven Umlandnutzung gering oder schlicht nicht vorhanden ist, in begradigten Gewässerstrecken Strukturelemente wie Störsteinen oder Buhnen eingebaut. All diese Arbeiten dienen dazu, dass sich Flussfische in ihrem angestammten Lebensraum wieder wohler fühlen und sich besser entwickeln können.

Ökologisierung der Wassernutzungen: Daneben betreffen Maßnahmen zum FischSchutz auch eine naturnahere Gestaltung von Wassernutzungen. Die überwiegende Mehrheit unserer Fließgewässer sind von Wassernutzungen betroffen, von denen Wasserkraftanlagen durch die großen Ableitungsmengen und die ganzjährige Nutzung die größten Auswirkungen auf den Fischbestand haben. Auch in diesem Feld werden Akzente zum FischSchutz geplant und nach und nach umgesetzt. Dies betrifft eine umweltverträgliche Gestaltung von Restwassermengen, Projekte zur Milderung von Schwall und Sunk sowie den Einsatz alternativer Methoden zum Management von Stauanlagen.

Text: FishFirst

Raue Rampen ersetzen die einstigen Betonsperren an der FalschauerTotholz schafft Fischunterstände am Oberlauf der Falschauer

Revitalisierung von Gewässern

Ein naturnaher Lebensraum ist Grundvoraussetzung für funktionsfähige Fischbestände – darüber herrscht allgemeiner Konsens vor. Es müssen für alle Lebensphasen, vom befruchteten Ei, über den Jungfisch bis zum erwachsenen Fisch zumindest akzeptable Bedingungen vorherrschen, damit sich die Bestände langfristig halten können. Mittlerweile werden Maßnahmen zur Verbesserung des Fischlebensraumes in Südtirol routinemäßig durchgeführt, sowohl an Fließ- als auch an Stillgewässern. Einige dieser lobenswerte Maßnahmen werden in diesem Bericht exemplarisch vorgestellt.

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Aufgeweiteter Abschnitt der Etsch zwsichen Laag und Salurn