• Traumhafte Marmorata aus der Etsch
  • Bachforelle - die dominante Fischart der Fließgewässer Südtirols in mittleren bis hohen Lagen.
  • Die Bachschmerle - heute sehr selten in Südtirol
  • Dreistacheliger Stichling - Geschützte Kleinfischart in Südtirol
  • Äsche - das kleine Maul und die spitz zulaufende Pupille weisen auf einen Kleintierfresser hin.
  • Hochrückige Seeforelle
  • Kapitaler Flussbarsch auf Nymphe
  • Schuppenkarpfen
  • Dohlenkrebs - die einzige heimische Flusskrebsart in Südtirol.
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Fische

Flossenträger im Portrait

Die Welt der Fische ist schier unglaublich vielfältig und artenreich. In den verschiedensten Gewässer des Planeten tummeln sich nach heutigem Wissenstand zumindest 25.000 bis 30.000 Arten, und dies obwohl viele schwer zugängliche Gewässer, wie das Amazonasgebiet oder die Tiefsee, bis heute wenig erforscht sind. Damit ist die Artenzahl unter den Fischen weit größer als jene von allen anderen Wirbeltieren, also von Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren zusammengenommen. Zumindest 10% der Fischvielfalt ist auf das Süßwasser verteilt, was eigentlich erstaunlich viel ist, wenn wir bedenken, dass der Anteil von verfügbaren Süßwasser Lebensräumen auf dem Planeten flächenmäßig vergleichsweise gering ist.

Die Fischvielfalt ist auch im Süßwasser nicht gleichmäßig verteilt. Während gewisse Gebiete nur wenige Arten mit großem Verbreitungsgebiet aufweisen, tummeln sich in anderen Zonen erstaunlich viele unterschiedliche Arten. Für Europa ist beispielsweise das Gebiet des Schwarzen Meeres und von dessen Zuflüssen, wie die Donau, besonders artenreich.

Andere Gebiete, wie auch das Einzugsgebiet der Nördlichen Adria, zu welchem das für Südtirol dominierende Flussgebiet der Etsch gehört, weisen im Vergleich hierzu bescheidene Artenzahlen auf. Allerdings kommen hier gleich mehrere Arten vor, welche weltweit eben nur in diesem eng begrenzten Areal leben. Die Marmorierte Forelle, das Norditalienische Bachneunauge, die Padanische Barbe und die Adria Äsche sind nur einige wenige der vielen “Fisch-Spezialitäten”, der Biologe spricht von “Endemiten”, in diesem Gebiet.

Die vorliegende Rubrik stellt in loser Reihenfolge die Fischarten Südtirols vor. Details zu Verbreitungsgebiet, Aussehen und Lebensweise finden hier ebenso Platz wie Anmerkungen zum Gefährungsstand und Schutz Bemühungen.

Viel Vergnügen mit der Rubrik “Flossenträger im Portrait”!
Texte: FishFirst

Die edle Dame - die ÄscheCharakterkopf - Marmorierte Forelle mit markanter Zeichnung

"A" wie Allrounder: Der Aitel

Veröffentlicht: 19. August 2017

Er ist der wahre Allrounder unter den Fischarten Südtirols: Squalius squalus, der Italienische Aitel. Wohl kein anderer Flossenträger kommt mit derart verschiedenen Lebensraumbedingungen zurecht und zudem versteht es der anpassungsfähige Karpfenfisch eine beeindruckende Vielfalt verschiedener Nahrungsressourcen zu nutzen. Der Aitel ist ein echter Alleskönner, extrem facettenreich hinsichtlich seiner Lebensweise und zudem auch ein interessanter, wenngleich hierzulande (zu) wenig beachteter Angelfisch. Der nachfolgende Artikel portraitiert den Allrounder der Fischfauna Südtirols.

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"A" wie Alleskönner: Der Aitel ist der Allrounder unter den Fischarten Südtirols (Foto: Amt für Jagd und Fischerei)

Die Rotgetupfte: Die Bachforelle

Veröffentlicht: 15. August 2017

Die Bachforelle stellt zweifelsohne eine der bekanntesten Fischarten Europas dar. Auch innerhalb der Angelschaft genießt diese Art eine äußerst große Beleibtheit. So auch in Südtirol, wo die Rotgetupfte fast flächendeckend in Fließgewässern hoher und mittlerer Lagen vorkommt. Zudem zählt die Bachforelle aufgrund ihrer äußerst vielgestaltigen Lebensweise und komplexen Stammesgeschichte zu den am intensivsten untersuchten Fischarten überhaupt. Und dennoch gibt uns Salmo trutta, so der wissenschaftliche Name, immer wieder neue Rätsel auf. Das vorliegende Portrait soll diese vielseitige Fischart in ihrem Facettenreichtum vorstellen.

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Prächtige Bachforelle aus einem Stausee im Trentino

Der Jäger im grünen Gewand: Der Hecht

Er gehört zweifelsohne zu den begehrtesten Angelfischen des Planeten und zieht große Scharen von Fischern in seinen Bann. Die Rede ist vom Hecht, dem Lauerjäger stehender und langsam fließender Gewässer. Doch ist der Hecht natürlich nicht nur aus angelfischereilicher Sicht von Bedeutung. Der Hecht stellt in seinem Lebensraum stets die Spitze der Nahrungspyramide dar und erfüllt damit eine ungemein wichtige Rolle für das Gleichgewicht eines Sees. Der hier wiedergegebene Bericht stellt den grünen Jäger in all seinen Facetten dar. Neben einem kurzen Exkurs in die Artenvielfalt der Hechtartigen werden Informationen über Verbreitung, Aussehen und Biologie wiedergegeben.

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Jungangler mit erstem Hecht - endlich

Mit spitzer Flosse: Der Flussbarsch

Als Schwarmfisch mit meist großen Bestandsdichten macht der Flussbarsch oft schon früh Bekanntschaft mit dem Angler. An manchen Tagen gehen kleine und mittlere Exemplare derart arglos an die angebotenen Köder, dass der Barsch vielfach als 'lästiger' Beifang eingestuft wird. Zu Unrecht, denn der Flussbarsch gehört was seine Lebensweise angeht zu unseren interessantesten und facettenreichsten Fischen und zudem sind kapitale Exemplare anglerisch immer eine ausgesprochene Herausforderung.

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Flussbarsch auf Wobbler - die helle Körperzeichnung ist typisch für viele Bestände in Stauseen

Der kleine Drache: Die Mühlkoppe

Den Betrachter erinnert die Mühlkoppe oft an einen kleinen Drachen. Mit riesigem Kopf, weit hervorstehenden Augen und sehr breiter Maulspalte ruht der kleine Bodenfisch unserer Bäche und Flüsse auf seinen mächtigen Brustflossen. Durch die nachtaktive Lebensweise gerät die Mühlkoppe nur selten in das Blickfeld der Angler. Dadurch fristet der “Tolm”, wie die Koppe hierzulane auch heißt, ein weitgehend unbeachtetes Dasein im Schatten der großen Flussfischnamen, wie Marmorierte Forelle und Äsche. Grund genug den wenig bekannten Kleinfisch im vorliegenden Portrait näher zu beleuchten.

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Mühlkoppe aus den Pfattner Graben

Die edle Dame: Die Äsche

Vor allem im Bereich der Fliegenfischerei zählt die Äsche auch hierzulande zu den begehrtesten Angelfischen. Die Bewohnerin stark strömender Fließgewässer mittlerer Höhenlagen kam bis etwa zur Jahrtausendwende in vielen Fließgewässern des Landes in guten Dichten vor, während zeitgleich viele andere europäischen Bestände längst rückläufig waren. Während sich vor allem im Osten des Landes bis heute teilweise sehr gute Bestände der Äsche halten können, befinden sich hingegen vor allem im Hauptfluss des Landes, der Etsch, die Bestände seither auf Talfahrt. Dieser faszinierende Fließgewässerbewohner mit der hohen, farbenfrohen Rückenflosse wird im hier folgenden Portrait vorgestellt.

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Adulte Äsche

Die Königin unter Südtirols Fischen: Die Marmorierte Forelle

Wenn in der Südtiroler Fischerei über die Marmorierte Forelle gesprochen wird, fällt des Öfteren die Bezeichnung “Königin unter Südtirols Fischen”. In der Tat stellt diese edle Forellenart eine echte Südtiroler Spezialität dar, schließlich weist die Marmorierte Forelle ein sehr eng begrenztes Verbreitungsgebiet auf, in dessen Zentrum sich der Etsch Fluss auf Südtiroler Landesgebiet befindet. Zudem kann diese Forellenart erstaunliche Körpergrößen erreichen, sodass sie eine besonders begehrte Beute für Flussfischer darstellt. Hinzu kommt noch, dass die Bestände der Marmorierte Forelle in unseren Flüssen begrenzt sind und dass folglich ein Fang einer echten “Etschforelle” für jeden Fischer stets ein besonderes Erlebnis darstellt. Der vorliegende Steckbrief der Marmorierten Forelle soll den für Südtirols Gewässer derart wichtigen Fisch vorstellen. Grundwissen zu Ursprung, Verbreitung, Aussehen, Lebensweise und Biologie und Gefährdung dienen dazu, die “Marmorata” in ihrer Besonderheit darzustellen.

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Marmorierte Forelle auf Streamer